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Am kom­men­den Sonn­tag tritt ein neu­er Ver­kehrs­ver­trag in Kraft (mit dem bis­he­ri­gen Bus­un­ter­neh­men-DB-Rhein-Neckar-Bus — auch als BRN bekannt), der die kom­men­den 10 Jah­re gilt.

Es ändern sich die Fahr­plä­ne ins­be­son­de­re auf den Bus­li­ni­en Secken­heim — Ilves­heim — Feu­den­heim (Linie 625 und 626) und Hed­des­heim — Groß­sach­sen (Linie 629 und 630). Auch umstei­gen­de CBG-Schü­ler sind davon betrof­fen, denn die Anschlüs­se ver­bes­sern sich zum Teil deut­lich, z.B. vom CBG Wohn­ge­biet Mahr­grund in Ilves­heim oder auch vom CBG zum Hed­des­hei­mer Nor­den am Sport­zen­trum (dort­hin kommt man in Zukunft meis­tens ohne Umstei­gen).

Bei den Laden­bur­ger Bus­li­ni­en 628 und 627 ändert sich für die CBG-Schü­ler wenig, aller­dings wer­den die Kapa­zi­tä­ten erhöht — zum Teil zwei Nor­mal­bus­se statt einem Gelenk­bus.

Ins­be­son­de­re am kom­men­den Mon­tag (11. Dezem­ber 2017) soll­ten die Schü­ler pünkt­lich an den Hal­te­stel­len sein, weil sich die Fahr­zei­ten teil­wei­se um eini­ge Minu­ten ver­schie­ben. Es kom­men u.U. neue Fah­rer und neue Bus­se zum Ein­satz, da könn­te es even­tu­ell Anlauf­pro­ble­me geben.

Bit­te beach­ten Sie aus die­sem Grund die unten ange­füg­ten neu­en Fahr­plä­ne und Anschluss­ta­bel­len für die Lini­en 626 und 628, wel­che die alten Fahr­plä­ne hin­fäl­lig machen.

Herr Juedtz (der Beauf­trag­te der Gemein­de für die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Ver­kehrs­be­trie­ben) ist an Rück­mel­dun­gen (posi­tiv und natür­lich auch nega­tiv) sehr inter­es­siert. Soll­ten die Eltern also noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen wün­schen, steht er ger­ne zur Ver­fü­gung.

Die baden-würt­tem­ber­gi­sche Eltern­in­itia­ti­ve Schu­le Bil­dung Zukunft hat sich im letz­ten Jahr gegrün­det. Sie ist der Über­zeu­gung, dass der Ein­satz für gute Schu­len auch das Enga­ge­ment von uns Eltern for­dert. Hier folgt die Pres­se­mit­tei­lung zur Ver­an­stal­tung »Eine gute Schu­le für unse­re Kin­der! Eltern spre­chen mit«, die am 7. Okto­ber 2017 in Böb­lin­gen statt­fand.

Erste öffentliche Veranstaltung der Elterninitiative Schule Bildung Zukunft in Böblingen

Für den 7. Okto­ber hat­te die baden-württembergische Eltern­in­itia­ti­ve Schu­le Bil­dung Zukunft zu einer Vor­stel­lung der Initia­ti­ve und zu einem Vor­trag mit Dis­kus­si­on nach Böblingen gela­den. Im voll besetz­ten obe­ren Saal des «Treff am See» folg­ten die Gäste den Schil­de­run­gen der Ver­tre­ter der Eltern­in­itia­ti­ve und einem Vor­trag des Erzie­hungs­wis­sen­schaft­lers Mat­thi­as Bur­chardt von der Universität Köln.

Anschau­lich berich­te­ten die Eltern vom Schullall­tag ihrer Kin­der. Sie würden schon in der Grund­schu­le im Stich gelas­sen. Arbeitsblätter und Lückentexte verdrängen das gemein­sa­me Ler­nen in der Klas­sen­ge­mein­schaft. Die Bear­bei­tung von Wochenplänen blei­be ohne zeit­na­he Rückmeldung und Kor­rek­tur. Oft­mals müssen die Eltern mit ihren Kin­dern am Nach­mit­tag oder am Wochen­en­de zuhau­se ler­nen. Vie­len Eltern feh­len dafür aber Zeit und Kennt­nis­se.

Betrof­fe­ne Eltern haben des­halb im April 2016 eine Anzei­ge in der «Stutt­gar­ter Zei­tung» geschal­tet, die von mehr als 100 Eltern unter­schrie­ben wur­de. Die Eltern kri­ti­sier­ten die baden-württembergische Schul­po­li­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re und for­der­ten eine deut­li­che Kurs­kor­rek­tur. Das enor­me Echo auf die­se Anzei­ge hat­te die Gründung der Eltern­in­itia­ti­ve zur Fol­ge.

Mat­thi­as Bur­chardt erklärte die Hintergründe der von den Eltern geschil­der­ten Ent­wick­lung. Der Refe­rent war 2012 und 2013 Lehr­stuhl­ver­tre­ter an der Pädagogischen Hoch­schu­le Lud­wigs­burg und kennt von daher die Situa­ti­on in Baden-Württemberg gut. Bur­chardt sag­te, dass die Öffentlichkeit mit schönen Wor­ten getäuscht wird. Hin­zu kommt ein «Zah­len­zau­ber». So rühme sich die Bil­dungs­po­li­tik, die Abitu­ri­en­ten­zah­len enorm erhöht zu haben, ver­schwei­ge aber, dass die­se Ver­meh­rung auf Kos­ten der Qualität ging.

Am Werk sind Orga­ni­sa­tio­nen wie die OECD oder pri­va­te Stif­tun­gen. Sie sind nicht von den Bürgern gewählt, bestim­men aber die Bil­dungs­po­li­tik. PISA von der OECD zum Bei­spiel sei ein Instru­ment, um ein mecha­ni­sches Verständnis von Schu­le und Bil­dung in Euro­pa durch­zu­set­zen. Dabei wer­den aber die gro­ße Bedeu­tung der pädagogischen Bezie­hung zwi­schen Leh­rer und Schüler und die Bedeu­tung des Klas­sen­un­ter­richts in Fra­ge gestellt. Als wich­tigs­te Metho­de zur Durch­set­zung die­ser Pläne nann­te Bur­chardt das Chan­ge-Manage­ment. Berech­tig­ter Wider­stand soll mit Psy­cho­tech­ni­ken aus­ge­schal­tet, sach­li­che Dis­kus­sio­nen sol­len so ver­hin­dert wer­den.

Heu­te müsse man fest­stel­len, dass kein Ver­spre­chen, das mit den Schul­re­for­men der letz­ten Jah­re ver­bun­den war, gehal­ten wur­de. Die Kin­der ler­nen nicht mehr das Ler­nen, son­dern bekom­men Lern­blo­cka­den.

Die Signa­le der neu­en Kul­tus­mi­nis­te­rin, die Ent­wick­lung zu kor­ri­gie­ren, begrüßte Bur­chardt. Die Minis­te­rin selbst hat­te der Ver­an­stal­tung in Böblingen ein Gruß­wort zukom­men las­sen, in dem sie der Eltern­in­itia­ti­ve für ihr Enga­ge­ment dank­te.

In der abschlie­ßen­den Dis­kus­si­on mel­de­ten sich Eltern und Eltern­ver­tre­ter, Kinderärzte, Leh­rer und Arbeit­ge­ber zu Wort. Sie würdigten das Anlie­gen und die Ver­an­stal­tung der Eltern. So ein Gedan­ken­aus­tausch mache Mut und gebe die not­wen­di­ge Kraft, um sich vor Ort für die Belan­ge der Kin­der ein­zu­set­zen. Ein Ver­tre­ter eines gro­ßen mittelständischen Ver­ban­des beklag­te den Man­gel an Fachkräften mit einem soli­den Real­schul­ab­schluss. Er ver­sprach der Eltern­in­itia­ti­ve sei­ne Unterstützung und warb sehr dafür, den mitt­le­ren Bil­dungs­ab­schluss wie­der auf­zu­wer­ten. Am Schluss stand die Bemer­kung eines Hand­werks­meis­ters und Mit­glieds des Lan­des­el­tern­bei­ra­tes, die Eltern würden noch zu wenig mit­ein­an­der reden. Der heu­ti­ge Tag habe ihn des­halb beson­ders gefreut, und er hof­fe auf vie­le wei­te­re sol­che Tage.

Eltern­in­itia­ti­ve „Schu­le Bil­dung Zukunft“
 — Dr. med. Frie­de­ri­ke Kra­mer -
Ried­hei­mer Str. 7
78247 Hil­zin­gen
e-mail:info@elterninitiative-schule-bildung-zukunft.de

Gruß­wort von Minis­te­rin Dr. Eisen­mann zur Ver­an­stal­tung [PDF]

Nach den gro­ßen Erfol­gen in den Vor­jah­ren fin­det am Sams­tag, den 18. Novem­ber 2017, die bereits 5. Jugend­Bil­dungs­mes­se JuBi für Karls­ru­he und Umge­bung statt. Ver­an­stal­tungs­ort ist die Euro­päi­sche Schu­le Karls­ru­he. Von 10 bis 16 Uhr infor­mie­ren Ver­an­stal­ter, Bil­dungs­ex­per­ten­so­wie ehe­ma­li­ge Teil­neh­mer aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet über Pro­gram­me wie Schü­ler­aus­tausch, Aus­lands­jahr, Gast­fa­mi­lie wer­den, High School, Sprach­rei­sen, Frei­wil­li­gen­diens­te, Work & Tra­vel, Au-Pair, Prak­ti­ka und Stu­di­um im Aus­land. Die JuBi rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 8 bis 13, ihre Eltern, Leh­re­rin­nen und Leh­rer.

Der Ein­tritt ist frei.

Mehr zur Jugend­Bil­dungs­mes­se in Karls­ru­he erfah­ren Sie unter https://​welt​wei​ser​.de/​m​e​s​s​e​n​/​k​a​r​l​s​r​u​h​e​-​s​c​h​u​e​l​e​r​a​u​s​t​a​u​s​c​h​-​b​a​d​e​n​-​w​u​e​r​t​t​e​m​b​e​rg/

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